der Philosophenweg - Vom Weg am Druselbach zur Wohnstraße

Der Philsosophenweg grenz den Weinberg nach Süden ab und gehörte jahrhudnertelang zum Wegesystem Weinberg. 1765 sollte ein Weingärtner den Weinanbau befördern und bekam ein Haus im Philosophenwerg 36 gebaut, unweit davon entstanden Hofgebäude, wo 1810 das Jagdschloss König Jérôme in Nr. 64-66 gebaut wurde. Um 1818 pachtete ein Berliner das Anwesen und errichtete ein Ausflugslokal, das er nach Berliner Art “Sanssouci” nannte, folglich wurde der Weg jetzt “Weg nach Sanssouci“ genannt. In den 1850er Jahr-en wurde der Weg „Unter dem Weinberg“ und ab 1875 Philosophenweg genannt, wo bereits zahlreiche Häuser standen. Außerdem gab es von 1881 bis 1889 eine städtische (Obst) Baumschule. Ab 1886 bemächtigten sich Bauspekulaten der Grundstücke unterhalb des Weinbergs am Druselbach. So entstanden nach dem Ausbau der Straße 1888 eine sehenswerte Wohnstraße, die 1895 zügig weiter in dreigeschossiger Form und in geschlossener Bauweise ausgebaut wurde. Die Fassaden waren sym-metrisch gestaltet und verklickert oder in Backsteinrohbau ausgeführt. Die Fassaaden sind fast immer durch Vor- und Rücksprünge aufgelockert, vereinzelt auch in Werkstein und mit glasierten Klinkern (Nr.8) ausgezeichnet und in kontrastieren- den Putzflächen gegliedert. Stuckaturen sind selten aus Putz oder Kunststein oder Betonguss. Einige Häuser besitzen seine auffällige Gestaltung oder bemerkenswerte Details. Man kann auch heute noch schöne Details wie Diamantenschnittmotive, betonte Eckquaderungen in Reorenaissanceformen

vorfinden. In Nr. 31 finden wir eine original erhaltene Haustür mit aufwändige Zitate aus Klassizismus und Renaissance. Die Gesamtanlage Philosophenweg zeichnet eine einheitlich typisch gründerzeitliche Bebauungsstruktur auf, die als Straßenzug einzigartig in Kassel ist. Zur selben Zeit (1880er Jahre) wurde die Frankfurter Straße bebaut, wobei jedoch die Häuser am Eingang zum Philosophenweg, Frankfurter Straße 44 -48 zur Gesamtanlage Philosophenweg zu zählen sind.1886 standen die Häuser 10 und 12, dieheute nicht mehr erhalten sind.1888 folgten die Nr. 6 ,8 und 26 und die gesamte Häuserzeile 27-

41 und 53-63. Die Häuser 32, 33 und 34 wurden einseitig angebaut, ebenso wie 42, 44 und 54 und 56. Baulücken wurden bis 1914 geschlossen. die Häuser von Heinrich Mauermann (Namenzeichen in den Giebelaufbauten) wurden in fast gleicher Bauweise 1894 (Nr. 10, 18 bis 24) errichtet.



Wohnstraße seit den 1860er Jahren,

1874 Von der Straße Unter dem Weinberg in Philosophenweg umbenannt.

1885-1895 geschlossene Wohnhausbebauung .

1927 nach Verrohrung der Drusel auch an der Druselseite bebaut.

1912 Bürgerschiule 29 und später 30 werden bezogen

Karte 1878, Bebauung an der Frankfurter Straße und Sanssouci Nr. 64 -66, anschl. ehemalige Schleifmühle




1920er Jahren, Weinbergbebauung und Häuser von Mauermann.


Der Philosophenweg - Vom Weg am Druselbach zur Wohnstraße

Der Philsosophenweg grenz den Weinberg nach Süden ab udn gehörte jahrhudnertelang zum Wegesystem
Weinberg. 1765 sollte ein Weingärtner den Weinanbau befördern und bekam ein Haus im Philosophenwerg
36 gebaut, unweit davon entstanden Hofgebäude, wo 1810 das Jagdschloss König Jérôme in Nr. 64-66
gebaut wurde.. Um1818 pachtete ein Berliner das Anwesen und errichtete ein Ausflugslokal, das er nach Berliner Art “Sanssouci” nannte, folglich wurde der Weg jetzt “Weg nach Sanssouci“ genannt. In den 1850er Jahr-en wurde der Weg „Unter dem
Weinberg“ und ab 1875 Philosophenweg genannt, wo bereits zahlreiche Häuser standen. Außerdem gab es von 1881 bis 1889 eine städtische (Obst) Baumschule. Ab 1886 bemächtigten sich Bauspekulaten der Grundstücke unterhalb des Weinbergs am
Druselbach. So entstanden nach dem Ausbau der Straße 1888 eine sehenswerte Wohnstraße, die 1895 zügig weiter in dreigeschossiger Form und in geschlossener Bauweise ausgebaut wurde. Die Fassaden waren sym-metrisch gestaltet und verklickert oder in Backsteinrohbau ausgeführt. Die Fassaaden sind fast immer durch Vor- und Rücksprünge aufgelockert, vereinzelt auch in Werkstein und mit glasierten Klinkern (Nr.8) ausgezeichnet und in kontrastieren- den Putzflächen gegliedert. Stuckaturen sind selten aus Putz oder Kunststein oder Betonguss. Einige Häuser besitzen seine auffällige Gestaltung oder bemerkenswerte Details. Man kann auch heute
noch schöne Details wie Diamantenschnittmotive, betonte Eckquaderungen in Reorenaissanceformen vorfinden. In Nr. 31 finden wir eine original erhaltene Haustür mit aufwändige Zitate aus Klassizismus und Renaissance. Die Gesamtanlage Philosophenweg zeichnet eine einheitlich typisch gründerzeitliche Bebauungsstruktur auf, die als Straßenzug einzigartig in Kassel ist. Zur selben Zeit (1880er Jahre) wurde die Frankfurter Straße bebaut, wobei jedoch die Häuser am Eingang zum Philosophenweg, Frankfurter Straße 44 -48 zur
Gesamtanlage Philosophenweg zu zählen sind.1886 standen die Häuser 10 und 12, die heute nicht mehr erhalten sind.1888 folgten die
Nr. 6 ,8 und 26 und die gesamte Häuserzeile 27- 41 und 53-63. Die Häuser 32, 33 und 34 wurden einseitig angebaut, ebenso wie 42, 44 und 54 und 56. Baulücken wurden bis 1914 geschlossen. die Häuser von Heinrich Mauermann (Namenzeichen in den Giebelaufbauten) wurden in fast gleicher Bauweise 1894 (Nr. 10, 18 bis 24) errichtet. Neben Sigmund Aschrott (Nr. 36) hatten noch andere
Bauspekulanten Grundstücke.
Philosophenweg 18-24, eine fast erhaltene Gründerzeitzeile. Wie die Frankfurter Straße unterhalb des Weinbergs, so
wurde auch der Philosophenweg von Bomben getroffen und teilweise schwer beschädigt. Der Straßenzug zeigt heute
sowohl den Altbestand wie auch die Nachkriegsbauten, die das Ausmaß der Zerstörung dokomentieren. Eine Häuserzeile
oder auch Wohnhäuser ganz ohne Autos zu zeigen ist heute fast unmöglich geworden. Der Individualverkehr bestimmt
besonders in dieser engen Straße das Leben. Der Spielplatz der Schule ist wohl eine kleine Oase am HegelwegEine Besonderheitsind die Diamandschnittmotive und Eckquaderungen im groben Neorenaissanceformen stilisiert die Häuser Nr. 23/25 um 1894,
die Nr. 42 in 1892/93; Nr. 44 um 1890; alle vom Maurermeister Stiepelmann errichtet. Aufwendige Gauben aus der Bauzeit besitzen die Häuser noch in Nr. 6, 30,31,32, und 54. Ein veritabler Dachreiter bekrönt das Haus Nr. 33. Auch der Dachbereich von Nr. 33 ist zu beachten, mit Bogenfries unter der Traufe des Mansarddachs, Zwerchhaus mit gotisierenden Profilen. Fenster der Dachhäuschen zwischen stilisierten Holzsäulen unter rundbogigen Holzblenden. Im Aufriss von Nr. 57 mit der breiten Schleppgaube über dem risalitartige vorgezogenen Mittelachse klingt noch der spätklassizistische Bautyp der 1850er Jahre nach. Der Einsatz von Werkstein
besonders intensiv in Nr. 41 mit repräsentativen Eckerker und zwei Balkonen.
Nr. 42 und 44 (1892), Maurermeister Stiepelmann. Als Neubauten nach dem Krieg die Nr. 5 aus 1956. Kriegsschäden in Nr. 56 im Dachgeschoss-Ausbau. In Nr. 25,33,55 Fassadenschäden. Nr. 38, freistehendes zweigeschossiges Fachwerkhaus wurde nach dem Krieg errichtet. 1992 wurden Stadtvillen als Eigentumwohnanlagen auf Sanssouci umgesetzt, Architekten Axel Baumann
und Jochen Schöne. Als Neubauten im Philosophenweg sind die Nr.12, Nr. 40 Parkhaus für die Weinbergüberbauung. 2011 wird das Grundstück nach Nr. 33 mit einer Wohnhausanlage bebaut werden. Zur Gesamtanlage Philosophenweg muss man auch die Häuser der Frankfurter Straße 44 -46 mit einbeziehen, Bauunternehmer Klaus Ziller (ehemals Felsenkeller). Die Tischbeinstraße 4 gehört
ebenfalls zur gründerzeitlichen Bebauung und war 1907 das erste Haus an der Hegelstraße.Wohnen im Philosophenweg
1870 gab es elf Gebäude im Philosophenweg, worunter die Häuser Nr.1, 3 und 7 eine gewerbliche Nutzung einbezogen. Schreinermeister Bulle und Volkmar und in Nr. 7 der Handschuhfabrikant Schmetzer, dazwischen lagen Wohnhäuser auf den Grundstücken 2, 4, 5, 9 und 11. Die Mieter kamen aus dem Mittelstand (Beamte, Schauspieler, Kaufleute).



Menschen im Philosophenweg

Die ersten gründerzeitlichen Wohnhaus-
Neubauten entstanden zwischen 1886 bis 1890. 1885 gab es schon 16 Gebäude, wobei sieben als Miethäuser gebaut wurden, und auch als Mieter Arbeiter vorhanden waren, wie Schuhmacher, Schriftsetzer, Schneider, Buchdrucker, Schmied,
Näherin, Hausbursch oder Bleicher. Auf Sanssouci gab es einen von und zu Löwenstein, Major a. D. und in Nr. 28 den Bauunternehmer Thele mit seiner Villa im Hang. 1890 gab es neben dem Fabrikanten Aschrott in Nr. 16, den Pflastermeister Mauermann in Nr. 12, 18 - 24, 26. und der Landmesser Blumenauer mit zwei Grundstücken in Nr. 49 und Nr. 51. In Nr. 53 wird der Gastwirt Gerland aufgeführt. Eine Gaststättenkonzession gab es 1891 für die Nr. 35 mit der Begründung, dass die Arbeiter der Eisenwarenfabrik Schmidt & Keerl und die neuen Mieter sowie Besucher des Philosophenweges zur Frühlings- und Sommerzeit bei Blütenpracht diese Annehmlichkeiten erfordere. So entwickelte sich in dieser Straße eine eigenständiges Leben, man wohnte gern hier und hatte die kurze Anbindung zur Stadt. Mit dem Bau der Bürgerschule 29 im Jahre 1913 und eine bessere Verkehrsanbindung nach Verrohrung der Drusel und Bau
der Tischbeinstraße 1927 wurde auch die Tischbeinstraße bebaut. 1930 gab es bis nach Wehlheiden die Grundstücke 1 - 159 und 4 - 148.

Mieter berichten über das soziale Umfeld

(Irmtraut Pautz)
Ab den 1890er Jahren entstand hir eine nette und ruhige Wohngegend. Die Häuser wurden von Kaufleuten, wie Schäfer 1 - 3, Aschrott Nr. 36 oder Kafer Nr. 41 und vor allen Dingen von Unternehmern wie Nr. 6 Schreinermeister Stein und Bolle in Nr. 9, Bauunternehmer Mauermann Nr. 22-26 und von Beamten oder Solddaten erworben. Überwiegend wohnten hier Handwerker, Angestellte des öffentlichen Dienstes, wie der Eisenbahn oder Post. Die Anwohner erinnern sich noch heute an eine schöne Kindheit im Philosophenweg. Es wurde nach Herzenslust gespielt und die Familien pflegten untereinander einen regen Kontakt, was allerdings durch die vielen Kinder erleichtert wurde. Es bildeten sich Freundschaften und Gruppen, wie die “Philosophia”, die über Jahrzehnte
hinweg bestand hatten.

 Die Mädchengruppe “Philosophia” besteht noch heute (1988)

und erinnert sich gern an ihre Jugend, an Geselligkeit, erste Freundschaften und Liebe. “Wir haben unsere Jugendzeit im Philosophenweg genossen, wir Mädchen hielten zusammen. Sehr aufregend für uns war es auch, die Soldaten hier beim
“Schwof ” im Tivoli samstags nachmittags zu beobachten.” So oder ähnlich beginnen die Erinnerungen der älteren Generation, die im Philosophenweg aufgewachsen ist. Und auch für die Mädchen des Philosophenweges war es wie für viele im Frankfurter Tor Viertel ein erfreuliches Ereignis, wenn die Soldaten der Husarenkaserne oder später auch die 167er (ab 1907/1910 in der Jägerkaserne) mit klingendem Spiel sich ins Eingang Philosophenweg seit 1903, Zufahrt zur Frankfurter Straße bequemer ausgebaut. Heute Unterführung zur Hofbleiche. Geschäft Harbusch Ecke Frankfurter Straße.Manöver verabschiedeten und noch herzlicher ging es
zu, wenn das Frankfurter Tor Viertel die Soldaten nach dem Manöver vom Bahnhof abholten. Mit Musik - so wurde
einhellig berichtet - marschierten wir dann zur Frankfurter Straße. An eine Begebenheit kann ich mich noch erinnern.
Es war Krieg und an einem Tag wurde unser Rektor Trebing eingezogen. Er war - so glaube ich - Offizier. Wir standen mit Blumen an der Frankfurter Straße und sahen ihn und die anderen Soldaten vorbei marschieren. Die Blumen bekam er und die Soldaten.” Für die Kinder war auch ein natürliches Schauspiel eine willkommene Abwechslung, nämlich dann, wenn die Kleine Fulda Hochwasser führte. Einmal schwammen auch Äpfel darin und ein Mädchen sprang beherzt in die Kleine Fulda und fischte nach und nach die Äpfel heraus. Das war ein Spaß für uns alle, das war immer lustig bei Hochwasser. Für die Erwachsenen natürlich nicht, denn einmal geriet der Obst- und Gemüsehändler Schreiber mit seinem Pferdefuhrwerk in die Fluten und er konnte es nur mit Mühe retten. Aber auch sonst wurde auf der Straße gespielt, denn Autos waren eine Seltenheit, so dass man Schlagball und sogar hervorragend verstecken spielen konnte. Einige liefen auch mit Rollschuhen dem Philosophenweg entlang. Der eine oder andere konnten auch sein Zelt entlang der Kleinen Fulda aufbauen, denn hier an der Kleinen Fulda ging es richtig idyllisch zu. Im Sommer durften wir oft zum Schwimmen gehen. Wir
liefen dann durch die Karlsaue, linker Hand war ein kleiner Zoo. Das städtische Schwimmbad war unterteilt in Männer, Frauen und Familien. Wir gingen in die “Gänsestürze”. Über eine Holztreppe kamen wir ins Wasser. Viele Kinder waren da und lernten schwimmen. Später als wir schwimmen konnten, schwammen wir zu einem Holzkreuz, das in der Fulda verankert war. 1939 machte ich mein Fahrtenschwimmen. Dazu gehörte ein Kopfsprung in die Fulda.Husarenkaserne in der Frankfurter Straße, Reitweg zur Aue.
Alles ging gut. Als wir wieder zum Schwimmen gingen,schwammen wir auf die andere Seite. Dort standen wunderschöne
Margeritten. Wir pflückten welche und schwammenmit den Blumen wieder zurück. Der Parkwächter warfür uns eine Respektperson. Einmal fuhren wir mit unseren Fahrrädern. Durch die Aue mussten wir unsere Räder schieben, denn das Radfahren war verboten. Einmal stellten wir uns doch auf das Pedal - es ging so schön schnell. Da kam ein Parkwächter - und wir mussten das Rad durch dieAue tragen. Wir wohnten in Nr. 51 und rodelten im Winter den Schwarzen Weg hinunter (Stillingstraße). Zum Einkaufen wurden wir geschickt, denn es gab ja alle Geschäfte, zu Graf, dort holten wir jeden Tag frische Milch. Dann ab es die Gastwirtschaft Sörgel. Wir mussten oft hingehen und für unseren Großvater einen Schoppen holen. Danach die Bäckerei Becker - es roch immer so gut
nach Brot. Meine Mutter brachte die Blechkuchen und die Stollen dort hin und sie wurden gebacken. Anfang des Krieges halfen wir beim Brotmarkenkleben. Hin und wieder durften wir Brötchen und Gebäck verkaufen. Dann kam die Metzgerei Degenhardt
und Braun, ein Lebensmittelladen und fast am Weinberg unser Schuster Appel. Und dann kam der Krieg. Viele Väter wurden eingezogen. Eines Tages mussten wir verdunkeln und 1941 fielen in unserer Nähe die ersten Bomben. Bis dahin suchten wir in unserem Luftschutzkeller Zuflucht. Später mussten wir in den Weinberg gehen - bei Voralarm liefen wir los. Es wurde immer nach
den Angriffen Straßen und Häuser aufgerufen, die getroffen wurden. Die Bewohner mussten dann raus zum Löschen und um ihre Sachen in Sicherheit zu bringen. Im Oktober 1943 war es am Schlimmsten. Im Philosophenweg brannten die Häuser, u.a. auch die Nr. 49 und 53. Wir mussten immer wieder Wasser anreichen, damit unser Haus nicht ausbrannte. Im Winter holten wir mit den Schlitten Wasser, wenn kein Wasser zu Haus lief, in den Gärten in der unteren Langenbeckstraße. Im März 1945 wurde unser Haus zerstört und wir
wurden in alle Winde verstreut.

(Fotos in „Kassel Südstadt“, Seite. 93 - 122 ff)

Neues Konzept 2010 Die FWS wird ganztägige Grundschule mit Reformkonzept.

Die Umgestaltung der FWS zu einer Schule mit reformieten Ansätzen wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Planungsgruppen
sollen Vorschläge erarbeiten. Zuerst der flexible Schulanfang und die pädagogische Mittagsbetreuung, die vom Förderverein der Schule organisiert wird Die Räume der Horte Landaustraße und Menzelstraße liegen jetzt im Schulgebäude. Die Umgestaltung des Schulhofs und der Bau einer Mensa ist vorgesehen, um viele Kinder aufnehmen zu können. Für die Umsetzung einer Gundschule mit ganztägiger Betreuung wird Unterstützung für das Reformschulprofil seitens der Stadt zugesagt. Die Reform wird auf die Grundschule beschränkt.
Eingang der Bürgerschule 29. Sie wurde am 1.4.1912 bezogen. Die Musikschule zieht ein Bis 2014 läuft der Haupt- und Realschulzweig aus, so daß an der Tischbeinstraße die Musikschule hier seßhaft werden kann. Die steigenden Schülerzahlen der Musikschule garan-tieren sicher, dass die FWS weiterhin mit Leben gefüllt sein wird. Schon seit 2008 findet eine Zusammenarbeit statt
und ist eine Bereicherung für die Kinder. Die Musikschule hat ihre Wurzeln mit der Gründung 1895 des Conservatoriums Kassel. Bis 2000 war sie eine staatlicheEinrichtung, heute ein eingetragener Verein, der staatlich gefördert wird. 1300 Kinder und Jugendliche werden von 60 Lehrkräften betreut. Das Angebot ist sehr vielfälltig und reicht von musikalischer Früherziehung über Instrumentalunterricht
bis zu Ensemplearbeit und stilistisch von Klassik bis Jazz und Rock.