Die Henschel Stützmauern und die Bunkeranlagen

Die Substruktionsbögen unterhalb des Henschelgartens wurden1902/03 errichtet und sind heute als ein Wahrzeichen Kassels vorhanden und vom Süden her weit sichtbaR: Heutiger Bunkereingang 5, Viele Besichtigungstouren werden
von dem Förderverein der Feuerwehr Kassel angeboten. Die Henschel Stützmauern und die Bunkeranlagen
Die Substruktionsbögen unterhalb des Henschelgartens wurden1902/03 errichtet und sind heute als ein Wahrzeichen Kassels vorhanden und vom Süden her weit sichtbar. In den 1930er Jahren wurde der letzte Eiskeller von der Kasseler Wirtevereinigung benutzt. Erhalten blieben nicht nur der Schiebler Keller mit Treppe, sondern auch der über eine steile Treppe zu begehende Ostheimsche Keller. Seit 1940 wurden die Keller, die bei der Verbreiterung der Frankfurter Straße 1927 verschüttet wurden, wieder begehbar gemacht und als Luftschutzkeller hergerichtet. Bis 1942 entstanden
breite mit flachen Ziegelsteingewölben ausgebaute Aufenthaltsräume, die durch schmale Gänge verbunden wurden und wo neben Zivilisten zuletzt auch militärische und polizeiliche Dienststellen (Gefechtsstand) untergebracht waren.



Das 2.696,79 qm große Bunkersystem hat die älteren Bierkeller so weit überlagert, dass von ihnen nicht mehr viel zu erkennen ist. Durch Luftschächte und Notausgängen kann man die ursprüngliche Größe erahnen. Aus Sicherheitsgründen
wurden die Zugänge 1942 zugemauert. Erhalten blieben drei Räume des Schieblerschen Felsenkellers; zwei parallel verlaufende 35 m lange Lagerkeller mit Gurtbögen aus Backsteinen, im südlichen Gang Bänke für Fässer,  Sandsteinbodenplatten, ausgemauerter Vorraum, sowie der 1865 ausgemauerte ovale Eiskeller mit fünf Metern Durchmesser, von wo über eine Treppe das Eis von oben eingeführt wurde. Hier sind auch die verschiedenen Felsenschichten des Weinbergs zu sehen. 


Eingang überdacht. Neuer Hauptgang wird unterhalb des Henschelgartens vorbereitet.



Weit verzweigte und enge Stollengänge, Untere Teil vom Henschelgarten aus als Bunker ausgebaut. In Höhe Weinbergbrücke als Eiskeller noch erhalten.
1834 waren schon 16 Stollen in den Felsen geschlagen. Eis und Bier konnte hier lagern und im Sommer ausgeschenkt werden.

Weitere Berichte und Fotos: Heinz Körner:"Der historische Weinberg" .  Tel.: 0561 49 30 01
oder per Mail bestellen, Preis:18.80.-€
info@hek-kassel.de