Über den Autor

Heinz Körner geb. am 24.10 .1944 in Jesberg, Schwalm- Eder- Kreis, lebte von 1950  bis 1963 in Essen, Bauschlosserlehre (1959-1962), Eintritt in den Bundesgrenzschutz (BGS) 1963, Hauptwachtmeister im BGS, Studium an der Sozialakademie in Dortmund, Sachbearbeiter für Personal-, Sozial- und Betriebswirtschaftswesen. Von 1971 bis 1990 lebte er mit seiner Familie in der Frans-Hals-Straße und beschäftigte sich in dieser Zeit intensiv mit der Geschichte des Stadtteils, Mitglied im Ortsbeirat Kassel Südstadt und Stellv. Ortsvorsteher 1984- 1990. Veröffentlichungen: "Die Südstadt" 1988, "Kassels Südstadt" 1991 und "Kassel Südstadt" 2004. "Streifzüge durch Weinberg, Auehang und Südstadt" 2015

Das Buch "Der historische Weinberg" zeigt die Entwicklung der südlichen Stadterweiterung auf und ist eine wichtige Ergänzung zu den bereits bestehenden Südstadtbüchern, weil es die ursprüngliche Erweiterung der Stadt zum Inhalt hat. Ferner beschäftigt sich der Autor seit 199o mit dem restlichen östlichen Weinberg, der dringend einer Sanierung zugeführt werden muss. Ein Dschungel tat sich damals auf und es dauerte noch bis heute an, um den Bürgern dieses schöne Areal wieder zugänglich zu machen. Außerdem sollte nicht nur der sogenannte Henschelgarten, die Terrassenanlage unter der ehemaligen Villa Henschel, wieder saniert werden, sondern der gesamte östliche Weinberg vom Wohnstift Am Weinberg bis zum Fürstengarten und Tempel Zur schönen Aussicht solle zu einem "Märchenpark" umgestaltet werden, wobei die ehemalien Eiskeller und Luftschutzbunker mit in einer Gesamtplanung einbezogen werden müssen.

Die Planung für ein "Brüder-Grimm -Museum"auf dem Paltz der Henschelvilla ermöglicht eine umfangreiche Verwirklichung einer sinnvollen Stadtplanung: 


Freifläche vor dem Sepulkralkulturmuseum (Hintergrund) für Museum, die nichtbebaute Fläche ist noch groß genug für einen Märchenpark für die Bürger (Blick vom Museumsgelände in den östlichen Park), die am Henschelbrunnen vorbei in den Terrassengarten gelangen können. Der Henschelbrunnen kann in den Neubau des Museums einbezogen werden.

Cafeteria im Dachgeschoss des Museum mit herrlichem Fernblick,

Fürstengarten und Rasenfläche bis zur Pergola als Weinbergpark gestalten,

der Neubau eines Brüder-Grimm-Museum muss die Ruine der Brunnenanlage und Terrassenanlage einschließlich Gewächshausruine einbeziehen,

der Dichter Ernst Koch sollte hier in der Nähe der Pergola einen Gedenkstein erhalten evtl mit Brunnen,

Flächen und Räume schaffen für historische Würdigungen, Ausstellungsplakate, Hinweisschilder über die südliche Orte und Landschaften, Gebäude und Sehenswürdigkeiten. usw......




Vorwort

Das Buch stellt eine wichtige Ergänzung  der schon vorgelegten Stadtteilbücher dar und soll auf die Problematik einer zukünftigen Nutzung ohne Bebauung aufmerksam machen. Der Weinberg ist ein historisches Erbe der Stadt und muß auch so gewürdigt und unter diesem Gesichtspunkt  einer zukünftigen Nutzung und Gestaltung betrachtet werden.  Ich danke allen Mitwirkenden für die Informationen und Fotos, ohne die das Buch nicht diese Qualität haben würde. Besonders die Stadtpläne sollen die einzelnen Epochen verdeutlichen und sichtbar machen, wie die Stadtentwicklung in Richtung Süden fortschritt. Aus diesem Grund sind auch ganz bewußt Fotos aus der Südstadt vorangestellt, die zum Thema führen sollen. Ein Spaziergang durch das 19. Jahrhundert nach Reinhard Hochapfel führt in die Bebauungsphase ein, deren Höhepunkt die Vollendung des Villenviertels darstellt. Der Krieg zerstört die Stadt. Zum Schluß laden die farbigen Luftaufnahmen zu einem Spaziergang durch den Weinberg ein.

Werdegang - Erfahrungen

Heinz Körner geb. am 24.10 .1944 in Jesberg, Schwalm- Eder- Kreis, von1951-1963 in Essen aufgewachsen, Bauschlosserlehre, (1959-1962, Hauptwachtmeister im BGS, Ausbilder und Laufbahnberater in Kassel, Duderstadt und Göttingen. 1968 heirat, Sohn Carsten wurde 1971 geboren. Umzug nach Kassel,1979 Studium an der Sozialakademie in Dortmund, Sachbearbeiter für Personal-, Sozial- und Betriebswirtschaftswesen. Ehrenamtliche und hauptamtliche Tätigkeit innerhalb DGB und Gewerkschaft Handel-Banken und Versicherungen, Kassel. Seit 1989 selbständiger Immobilienkaufmann. Ehrenamtliche Funktionen: Vorsitzender des SPD-OV Kassel Südstadt (1983 bis 1998), Ehrenvorsitzender, Schöffe beim Landgericht Kassel, (1983-1991), Sozialrichter beim Sozialgericht Kassel (1985-1990); Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger in der SPD Kassel Stadt und Kassel Land seit 1999, Bezirksvorsitzender AGS Hessen Nord 2001-2008. Mitglied Ortsbeirat Kassel Südstadt und Stellv. Ortsvorsteher 1984-1990. Heinz Körner beschäftigt sich seit 1988 intensiv mit der Stadtentwicklung nach Süden zwischen Friedrichsplatz und Niederzwehren, Wehlheiden, Auefeld und Karlsaue. Bei seinen Vorträgen lernte er Bürgerinnen und Bürger kennen, die ihm Material, Fotos und eigene Berichte zur Verfügung stellten (Führungen durch den „Weinbergbunker“ 2004 + 2005). Diese Zeitzeugen leben heute nicht mehr, aber ihre Berichte machen die Geschichte der Stadt und besonders der Südstadt, Krieg und Kriegsende deutlich. Besonders seine Vorträge zum 60. Jahrestag der Bomenangriffe am 8.und 9. März 1945, Weinberg- und Weinbergbunkerbesichtigung sind den Menschen noch in Erinnerung. Heinz Körner übernahm von Jakob Grimm das Motto, warum er sich um die Geschichte der Stadt kümmert:
"Wer seine Heimat liebt,
Muss sie auch verstehen,
Wer sie aber verstehen will
Der muss überall in ihre Geschichte
Zu dringen suchen."

Der Schmuckhof in der Akdemiestraße- Vereinigte Wohnstätten 1889- Brunnenanlage.
150 Jahre Südstadt -
(1863- 2013)



Eisenmöbelfabrick Schmidt&Keerl, Frankfurter Straße/Tischbeinstraße 1863-1928) und Wohnhaus Pomologischer Garten, Frankfurter Straße 120 ab 1864, gegenüber wurde 1891 die Stadtgärtnerei angesiedelt..

Die Südstadt hat sich seit der ersten Wohnbebauung in der Frankfurter Straße 1863 zu einer modernen südlichen Vorstadt entwickelt. Damals hat sich die Eisenmöbelfabrik Schmidt& Keerl angesiedelt. In der Gründerzeit nach 1870 entstanden die Wohngebiete Philosophenweg, die „Frankfurter“ als Wohn- und Geschäftsstraße und das „Jugendstilviertel“ östlich der „Frankfurter“. Dieser junge Stadtteil mit Kasernen, Sportstätten, vielen Gaststätten, eine vielfältige Einkaufsmeile und reges Vereinsleben ging am 8.und 9. März 1945 bei dem letzten großen Bombenangriff unter.
Heute ist die Südstadt mit dem Wohngebiet Auefeld (1955-1964) ein Stadtteil mit einem hohen Wohn,-Sport- und Freizeitwert. Die Frankfurter Straße ist Versorgungsschwerpunkt und Verkehrsader mit einem breiten Angebot an Gütern und Dienstleistungen. Der Verkehr selbst wird aber zur Belastung der Anwohner und eine Gefahr für die Wohn- und Lebensqualität. Die Südstadt ist ein bevorzugtes Wohngebiet nahe am Stadtzentrum.. Sein Wert muss gesichert und gesteigert werden. Wohnortnahe Versorgung, gute Verkehrsanbindung und hoher Freizeitwert sind die Vorzüge unseres Stadtteils. Die SPD Südstadt setzt sich im Ortsbeirat dafür ein. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen daher Die Entlastung der Frankfurter Straße im Rahmen eines städtischen Verkehrskonzepts. Die Unterstützung des Handels und der Gewerbetreibenden im Stadtteil. Die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs und des autofreien Individualverkehrs wo immer möglich. Schutz und Ausbau der Freizeit- und Erholunsmöglichkeiten in der „grünen Südstadt“.Die Südstadt-SPD setzt sich für die Verringerung der Umwelt- und Lärmbelastungen ein und prüft, ob auch eine Tempo 30 Regelung möglich ist, um die 40.000 Autos pro Tag ertragen zu können. Ein besonderes Anliegen sind schon immer die Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Südstadt.
Die Südstadt - ein junger Stadtteil - aber immer zur Stadt gehörend - anfangs mit der Moritz-und Karlsaue (14.- 18.Jh.), Lustschloss des Prinzen Maximilian 1718, Domaine Meierei in der Frankfurter 71-77 in 1764 hierher von der Voraue verlegt.
SPD Aktiv: “Wohnqualität in der Südstadt erhalten!”
Das erste Bürgergespräch zum Thema Wohnqualität 2010 machte besonders auf architektonischer Besonderheiten und auf die verschiedenen Baustile in der Südstadt aufmerksam. Die “Frankfurter Straße” mit ihren architektonisch reizvollen Nebenstraßen und die Gartenstadt Auefeld garantieren Wohn- und Lebensqualität. Die Frankfurter Straße als Wohn- und Geschäftsstraße hat ihren Reiz und Schulen. Kindergärten, Krankenhäuser und Sport- und Freizeitanlagen sind für Familien Anreiz hier zu leben. Fazit: Nähe zur Stadt, Freizeit- und Sportmöglichkeiten, Schule und Kindergärten und Einkaufsmeile Frankfurter sowie der Südstadtpark Karlsaue machen den Stadtteil zum bevorzugtem Wohnquartier. Die Bürgergespräche der SPD Südstadt haben Tradition. Bereits seit 1987 wurden durch Stadtteilbegehungen und viele Südstadtgesprächen folgende Themenbereiche bearbeitet:
Gestaltung des Auestadion-Vorplatzes;
Gestaltung des Platzes vor der Markuskirche, vollendet als Brückner-Kühner-Platz,
die Verkehrssituation im Stadtteil ist eine ständige Aufgabe (Tempo 30 auf der Frankfurter Straße),
Erhaltung des Schulstandorts Südstadt,
Sanierung des Henschelgartens, z.Zt. vor Vollendung,
Kombibad Auebad und die Einrichtung des Promenadenwegs an der Fulda.
Bürgerforum mit Experten
Die SPD in der Südstadt - ein verlässlicher Partner der Bürgerinnen und Bürger
SPD Aktiv: Bürgerforum Afghanistan
Der SPD - Ortsverein Südstadt nahm das Anliegen der interessierten Bürgerinnen und Bürger ernst und veranstaltete am 28. November 2010 ein Bürgerforum. Es wurde von Heinz Körner moderiert. Der SPD -Stadtverordnete Dr. Rabani Alekuzei hielt zunächst ein einleitendes Kurzreferat zum Thema Afghanistankonflikt. An dem Bürgerforum der Südstadt nahmen zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger mit sehr engagierten Diskussionsbeiträgen teil. Dabei ging es um eine kritische Überprüfung der deutschen Präsenz in Afghanistan. Die Diskussionsteilnehmer vertraten einmutig, dass die zahlreichen Länder, die sich im Rahmen dieser UN-Mission engagieren nur die Frage der Sicherheitslage am Hindukusch im Auge haben. Der wichtigste Bereich nämlich des Wiederaufbau Afghanistans würde sehr wenig vorangetrieben. Das bedeutet, dass die Menschen in Afghanistan nicht mitgenommen würden. Zum Schluss forderten die Forumsteilnehmer besonders den Außenminister Westerwelle auf, eine Evaluierung des deutschen Afghanistan-Engagementes durch unabhängige Experten und Kenner Afghanistans zuzulassen, damit der Wiederaufbau Afghanistan erfolgreich vorangetrieben wird. (SPD-Stadtverordneter Dr. Rabani Alekuzei)
SPD Aktiv: Für eine lebendige, aktive Südstadt
Wie Sie sehen, beteiligen sich die Aktiven der SPD Südstadt am Leben im Stadtteil, ob in den vielen Vereinen, der Arbeitsgemeinschaft Südstadt oder als Ihr Vertreter im Ortsbeirat oder der Stadtverordnetenversammlung. Unterstützen Sie dieses Engagement - nutzen Sie Ihr Wahlrecht, bringen Sie sich ein!  Ihr SPD Ortsverein Südstadt

Früher stand hier das Frankfurter Tor (1803) - Heute die Weinbergbrücke von 1977.

150 Jahre Südstadt -
Die Südstadt hat sich seit der ersten Wohnbebauung in der Frankfurter Straße 1863 zu einer modernen südlichen Vorstadt entwickelt. Damals hat sich die Eisenmöbelfabrik Schmidt& Keerl angesiedelt. In der Gründerzeit nach 1870 entstanden die Wohngebiete Philosophenweg, die „Frankfurter“ als Wohn- und Geschäftsstraße und das „Jugendstilviertel“ östlich der „Frankfurter“. Dieser junge Stadtteil mit Kasernen, Sportstätten, vielen Gaststätten, eine vielfältige Einkaufsmeile und reges Vereinsleben ging am 8.und 9. März 1945 bei dem letzten großen Bombenangriff unter. Heute ist die Südstadt mit dem Wohngebiet Auefeld (1955-1964) ein Stadtteil mit einem hohen Wohn,-Sport- und Freizeitwert. Die Frankfurter Straße ist Versorgungsschwerpunkt und Verkehrsader mit einem breiten Angebot an Gütern und Dienstleistungen. Der Verkehr selbst wird aber zur Belastung der Anwohner und eine Gefahr für die Wohn- und Lebensqualität. Die Südstadt ist ein bevorzugtes Wohngebiet nahe am Stadtzentrum.. Sein Wert muss gesichert und gesteigert werden. Wohnortnahe Versorgung, gute Verkehrsanbindung und hoher Freizeitwert sind die Vorzüge unseres Stadtteils. Die SPD Südstadt setzt sich im Ortsbeirat dafür ein. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen daher Die Entlastung der Frankfurter Straße im Rahmen eines städtischen Verkehrskonzepts. Die Unterstützung des Handels und der Gewerbetreibenden im Stadtteil. Die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs und des autofreien Individualverkehrs wo immer möglich. Schutz und Ausbau der Freizeit- und Erholunsmöglichkeiten in der „grünen Südstadt“. Die Südstadt-SPD setzt sich für die Verringerung der Umwelt- und Lärmbelastungen ein und prüft, ob auch eine Tempo 30 Regelung möglich ist, um die 40.000 Autos pro Tag ertragen zu können.Ein besonderes Anliegen sind schon immer die Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Südstadt. Die Südstadt - ein lebendiger Stadtteil SPD Aktiv: “Wohnqualität in der Südstadt erhalten!”


Das erste Bürgergespräch zum Thema Wohnqualität 2010 machte besonders auf architektonischer Besonderheiten und auf die verschiedenen Baustile in der Südstadt aufmerksam. Die “Frankfurter Straße” mit ihren architektonisch reizvollen Nebenstraßen und die Gartenstadt Auefeld garantieren Wohn- und Lebensqualität. Die Frankfurter Straße als Wohn- und Geschäftsstraße hat ihren Reiz und Schulen. Kindergärten, Krankenhäuser und Sport- und Freizeitanlagen sind für Familien Anreiz hier zu leben. Fazit: Nähe zur Stadt, Freizeit- und Sportmöglichkeiten, Schule und Kindergärten und Einkaufsmeile Frankfurter sowie der Südstadtpark Karlsaue machen den Stadtteil zum bevorzugtem Wohnquartier. Die Bürgergespräche der SPD Südstadt haben Tradition. Bereits seit 1987 wurden durch Stadtteilbegehungen und viele Südstadtgesprächen folgende Themenbereiche bearbeitet:
Auestadion Vorplatz,
Gestaltung des Platzes vor der Markuskirche,
die Verkehrssituation im Stadtteil
Erhaltung des Schulstandorts Südstadt,
Sanierung des Henschelgartens,
Tempo 30 Zonen in den Wohnvierteln,
Kombibad Auebad und
die Einrichtung des Promenadenwegs an der Fulda
Die SPD in der Südstadt - ein verlässlicher Partner der Bürgerinnen und Bürger
SPD Aktiv: Bürgerforum Afghanistan
Der SPD - Ortsverein Südstadt nahm das Anliegen der interessierten Bürgerinnen und Bürger ernst und veranstaltete am 28. November
2010 ein Bürgerforum. Es wurde von Heinz Körner moderiert.
Der SPD -Stadtverordnete Dr. Rabani Alekuzei hielt zunächst ein einleitendes Kurzreferat zum Thema Afghanistankonflikt. An dem
Bürgerforum der Südstadt nahmen zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger mit sehr engagierten Diskussionsbeiträgen teil. Dabei
ging es um eine kritische Überprüfung der deutschen Präsenz in Afghanistan.
Die Diskussionsteilnehmer vertraten einmutig, dass die zahlreichen Länder, die sich im Rahmen dieser UN-Mission engagieren nur die Frage der Sicherheitslage am Hindukusch im Auge haben. Der wichtigste Bereich nämlich des Wiederaufbau Afghanistans würde sehr wenig vorangetrieben. Das bedeutet, dass die Menschen in Afghanistan nicht mitgenommen würden.Zum Schluss forderten die Forumsteilnehmer besonders den Außenminister Westerwelle auf, eine Evaluierung des deutschen Afghanistan-Engagementes durch unabhängige Experten und Kenner Afghanistans zuzulassen, damit der Wiederaufbau Afghanistan erfolgreich vorangetrieben wird. SPD-Stadtverordneter Dr. Rabani Alekuzei.


Fotoausstellung auf dem Brückner-Kühner-Platz -- Geschichte des Stadtteils

Die Südstadt – ein lebendiger ( oder junger) Stadtteil
Die Südstadt ist ein junger Stadtteil, der nicht aus einer eigenen Siedlung wie z.B. Wehlheiden entstand. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Kassel über das Frankfurter Tor hinaus nach Süden. Besonders seit der Gründerzeit entstanden die bis heute das Bild bestimmenden Gebäude und Straßen. Kasernen und das Lazarett prägten neben Kleingewerbe das Gebiet an der Frankfurter Straße. Östlich von ihr, angrenzend an die Karlsaue, wurden um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert Wohnhäuser für Offiziere, Beamte und vermögende Handwerker errichtet. Trotz zahlreicher und schwerwiegender Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg hat dieses Viertel einen eigenen Charme mit hohem Wohnwert behalten. Westlich der Frankfurter Straße entstand seit den 50er Jahren teils auf Kasernen- und Lazarettgelände und zum größeren Teil auf dem noch fast freien Auefeld die „Gartenstadt“ Auefeld und das Wohngebiet zwischen Heinrich-Heine-Straße und Heckerstraße.
Die große Wohnqualität nahe der Stadtmitte, der hohe Freizeitwert, bestimmt durch die Nähe zur Karlsaue, zum Park Schönfeld und zu den zentralen Sportstätten rund um das Auestadion und das Auebad, machen die besondere Attraktivität der Südstadt für ihre Bewohner aus. Die Frankfurter Straße ist die zentrale Einkaufs- und Versorgungsachse des Stadtteils, auch wenn sie durch den Verkehr stark belastet ist. Hier gibt es neben einigen Filialbetrieben noch Eigentümern geführte Geschäfte, die die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs auf hohem Niveau sichern. Auch das Dienstleistungsangebot von Ärzten und Apotheken bis Malerbetrieb, Rechtsanwälte und Schreinerei ist vielfältig. Veranstaltungen der vor mehr als 15 Jahren gegründeten AG Südstadt fördern das kulturelle Leben und stärken das Gemeinschaftsgefühl in dem jungen Stadtteil. Nicht zuletzt bringen die seit 1908 an der Menzelstraße angesiedelte heutige Kunsthochschule und die in jüngster Zeit wachsende Zahl von Kunstgalerien zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung des Lebens unterhalb des Weinbergs. Zur Lebensqualität eines Stadtteils gehört eine funktionierende Kinderbetreuung - Kita Landaustraße SPD Aktiv: Für eine lebendige, aktive Südstadt
Wie Sie sehen, beteiligen sich die Aktiven der SPD Südstadt am Leben im Stadtteil, ob in den vielen Vereinen, der Arbeitsgemeinschaft Südstadt oder als Ihr Vertreter im Ortsbeirat oder der Stadtverordnetenversammlung. Unterstützen Sie dieses Engagement - nutzen Sie Ihr Wahlrecht, bringen Sie sich ein!
Veröffentlichungen:
"Die Südstadt", 1988;
"Kassels Südstadt", 1991;
"Kassel Südstadt", 2004;
"Stadtteil Auefeld", 1907.
"Der historische Weinberg", 2009
Lichbild-Vortragsreihen 2004:
Der Weinberg,
Die historische Südstadt,
Das Auefeld,
100 Jahre SPD Kassel Südstadt.
Vereinbaren Sie einen Termin zu diesen Themen mit dem Autor.
info@hek-kassel.de/ oder heinz.e.koerner@t-online.de
oder Tel: 0561 493001
oder info@hek-kassel.de
Mobil: 0172 56 4930 1
- info@hek-kassel
 verzichtet die Fotos aus dem Buch zu entnehmen.


Im Buchhandel für 23,80 €  erhältlich

Der Autor nimmt auch Termine für DIA- Vorträge entgegen.

GEWERBEANMELDUNG

Heinz Körner, Am Kranichholz 3, 34134 Kassel       -----      info@hek-kassel.de

Tel.: 0561 493001             Fax 0561 493001             ------     www.weinberggeschichte.de

Steuernummer: 025 83701 71 9                                ------   www.der-historische Weinberg.de

Gewerbeanmeldung: Stadt Kassel/ AG KASSEL



Im Buchhandel zum Sonderpreis von 10.00€ erhälftlich

Grußwort - Oberbürgermeister Bertram Hilgen

"Ein heruntergefallenes Stück Himmel"

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit stadtgeschichtlichen Themen. Dabei gilt ihr Interesse vor allem dem unmittelbaren Wohnumfeld. Eine historische Spurensuche, die auf Stadtteilebene beginnt, verwebt sich mit zunehmender Durchdringung mit den großen gesamtstädtischen Zeitläufen. Mit seinem neuen Buch „Der historische Weinberg“ hat sich Heinz Körner einem dieser faszinierenden Kapitel Kasseler Geschichte zugewandt.

Nähert man sich dem Weinberg auf der Frankfurter Straße stadteinwärts, geraten alsbald die gewaltigen bogenförmigen Stützmauern des Weinbergs ins Blickfeld. Die sich in Ost-West-Richtung streckende Muschelkalkverwerfung ist neben dem Möncheberg und dem Kratzenberg eine der drei markantesten innerstädtischen Erhebungen. Und er steckt voller Geschichten und Überraschungen, wie uns der Autor kenntnisreich vor Augen führt.

Da sind die im Mittelalter und gegen Ende des 18. Jahrhunderts missglückten Versuche, dem Namen alle Ehre zu machen, und den Reben an den Hängen mehr als nur saure Tropfen zu entlocken – stünden die Flächen heute noch zur Verfügung, böte der Klimawandel wohl die Gelegenheit, erstmals Qualität in die Flaschen zu füllen. Da erfreute sich das später in den Felsenkellern gelagerte Bier, das sich die Gäste aller gesellschaftlichen Schichten aus nah und fern in den darüberliegenden Biergärten munden ließen, einer deutlich größeren, fast schon legendären Beliebtheit.

Was hat der Weinberg im Laufe der Jahrhunderte auch alles miterleben müssen! Er beherbergte Garten- und Parkanlagen. Der fürstliche Besitz am Weinberg diente den Hugenotten als Siedlungsstelle, die Oberneustadt wurde gegründet. Er wurde für Verteidigungszwecke befestigt, die in den Felsen getriebenen Bierkeller zu Luftschutzbunkern umgebaut, in denen im Zweiten Weltkrieg bis zu 8.000 Menschen Zuflucht fanden. Repräsentative Villen entstanden dort ebenso wie attraktive Wohnbebauung mit Fernblick und bedeutende Museumsbauten. Vieles, was den Charakter des Weinbergs prägte, ging spätestens mit den Zerstörungen des Krieges unwiederbringlich verloren.

Auch Dank des Engagements vieler Bürgerinnen und Bürger konnte wenigstens der östliche Teil des Weinbergs vor weiterer Bebauung geschützt werden. Was dort an bewahrenswerter Substanz erhalten ist, und was hier an historischem Erbe brach liegt, ist uns gerade in den letzten Jahren deutlich geworden. Das Buch von Heinz Körner kommt deswegen zur rechten Zeit. Es trägt dazu bei, neues Bewusstsein für ein wiederentdecktes Juwel zu schaffen – und mahnt uns, behutsam mit diesem Erbe umzugehen.

Vielleicht gelingt es uns ja in einer gemeinsamen Anstrengung, dass am Ende über den Weinberg gesagt wird, was Dr. Georg Lobe bei seinen Wanderungen durch Kassel 1837 beim Betrachten der von der Familie Wittich angelegten Gärten niederschrieb: „Eine heruntergefallenes Stück Himmel“.

Literaturverzeichnis

Adreßbücher, Stadt Kassel, Muhardsche Bibliothek
Wolfgang Hermsdorff, ein Blick aufs alte Kassel, Bd. 1-5
Stadt Kassel: Kundenzentrum Geodaten, Vermessung und Geoinformation
Stadt Kassel, Geschichte des Stadtgartensamtes Kassel, Oktober 1985, Stadtarchiv,
Nützliche Nachweisungen für Einwohner und Fremde. Mit einer geschichtlichen Einleitung
               und angehängtem Adreßbuch,1828
Jacob Hofmeister, Geschichte der Haupt- und Residenzstadt Cassel, 1882
Eduard Brauns: Die Karlsaue in der Vergangenheit
Helmut Range, Jugendstilgebäude in Kassel, Johannes Staude Verlag Kassel 1980
Konrad Usbeck: Chronik von Niederzwehren, Verlag Horst Hamecher , Kassel 1977
A. Gild: Heimatkunde von Kassel und Umgebung, 1901, 4. Auflage, 1877- 1977,
Rolf Lang, Privatarchiv, Niestetal,
Kassel, HNA Foto Herzog, Flugschule Kanbe 2008,
Julie Kleinke, Architekturstudentin, Diplomarbeit,
Karin Melchior, Kunstgalerie, Terrasse 15,
Reinhard Hochapfel, der Kasseler Weinberg, 1890,
Sabine Köddelwesch, Rundgang durch das alte Kassel, Wartberg Verlag 2000,
Ernst Koch, Prinz Rosa Stramin 1834,
Paul Heidelbach, Casseler Spaziergänge+ Kassel und die Felsenkeller, Kasseler Post 1934,
Heinz Körner: Die Südstadt, 1988, Wartberg Verlag
Heinz Körner, Kassels Südstadt, 1990, Druck- und Verlagshaus Hans Meister
Heinz Körner, Klaus Schneider, Interview/ Schilderungen nach Zeitzeugenberichten
Hans Witzel: Berichte über Gaststätten in der Südstadt
Hans Falk, Erich Knothe: Berichte über "Jungs der Frankfurter- Straße",
Horst Biese, Herbert Peiler: " Flanken, Tore, Paraden", 100 Jahre Fußball in Kassel,
                    Agon Sportverlag, Frankfurter Straße 92A, 1993
Prof. Heide Andres-Müller /Hildegard Feidel-Mertz: Soziale Lage von Arbeiterjugendlichen,
Arbeiterjugendbewegung, die „Freie Jugend“, Mädchengruppen in der Arbeiterjugend,
Universität Kassel, Forschungsergebnisse, Text- und Bildarchiv.
Fotonachweis
Ansichtskartensammlung Witzel; Stadtarchiv, Stadtmuseum.
Stadt Kassel, Kundenzentrum Geodaten, Vermessung und  Geoinformation,
                     Karten und Pläne 1781, 1835,1905, 1917,1937, 2003
                     Luftbilder 1928,1955
Klaus Wölbling, Luftaufnahmen Südstadt ( aus Ballon fotografiert)
Hildegard Blüher, Privatfotos; Hans Schröder, Kassel, Privatfotos,
Egon Roppel, Kassel, Privatfotos; Erich Knothe, Vellmar, Privatfotos, eigene Sammlung
Heinz Körner, Kassel, diverse Fotos; Herbert Peiler, Kassel, Privatfotos, eigene Sammlung




Und immer auf der Suche nach neuen Informationen und Fotos!


1885: Frankfurter Straße ohne Husarenkaserne (1889 fertig gestellt) und im Bau das Standortlazarett (1885-1889)
an der heutigen Heckerstraße 24 zwischen Rubens- und Rembrandtstraße, Fertigstellung um 1888. Die beiden Fotos könnte man auch zusammenschieben, um ein Panoramabild zu erhalten. Links die Eisenmöbelfabrik Schmidt & Keerl zwischen heutiger Tischbein- und Heckerstraße, rechts Lagergebäude Schmidt & Keerl, anschließend Lazarett.